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Was ist ein Secu­ri­ty Token Offe­ring? (STO)

Ein Secu­ri­ty Token Offe­ring (STO) ähnelt einem Bör­sen­gang (Initi­al Public Offe­ring, IPO) an der Bör­se. Dabei han­delt es sich um einen Fund­rai­sing-Vor­gang, bei dem Pro­jek­te Secu­ri­ty Token gegen FIAT-Wäh­run­gen oder gegen Kryp­to­wäh­run­gen wie Bit­coin und ande­re Kryp­to­wäh­run­gen ver­kau­fen. Bei STOs wer­den Secu­ri­ty-Token anstel­le von Akti­en ver­kauft. Wie auch bei Akti­en unter­lie­gen Secu­ri­ty-Token der Auf­sicht der Finanz­be­hör­den (z. B. BaFin oder FMA).

Was ist ein Secu­ri­ty Token?

Secu­ri­ty Token beinhal­ten Aus­zah­lungs­an­sprü­che („zukünf­ti­ger Cash­flow“) gegen­über dem Emit­ten­ten und kön­nen das Eigen­tum an Ver­mö­gens­wer­ten, Schul­den, Rech­ten und Ansprü­chen unter ande­rem durch Smart Con­tracts in einer Block­chain dar­stel­len, die gemäß Gesell­schafts- oder dem Ver­trags­recht gestal­tet wer­den kön­nen Wei­ters ver­kör­pern Token daher in der Regel Kapi­tal­an­sprü­che, sei es in Form von Gewinn­be­tei­li­gun­gen der Gesell­schaft oder in Form von Zins­zah­lun­gen und Rück­zah­lun­gen. In die­sem Fall ist es nicht zwin­gend, dass sol­che Ansprü­che in einer gesetz­li­chen Wäh­rung bestehen.

 

Die Aus­ge­stal­tung sol­cher Secu­ri­ty-Token ähnelt somit jener von „klas­si­schen Wert­pa­pie­ren“, ins­be­son­de­re Anlei­hen oder Akti­en. Euro­päi­sche Auf­sichts­be­hör­den ord­nen Secu­ri­ty Token daher häu­fig als über­trag­ba­re Wert­pa­pie­re im Sin­ne der jewei­li­gen Kapi­tal­markt­ge­setz ein. Eine recht­li­che Prü­fung zur Ein­ord­nung der Secu­ri­ty Token ist daher jeweils abhän­gig von der Juris­dik­ti­on und Sitz des Emit­ten­ten vor­zu­neh­men.

Ist ein Secu­ri­ty Token eine Kryp­to­wäh­rung wie Bit­coin?

Nicht ganz. Secu­ri­ty Token ver­wen­den die glei­che Basis­tech­no­lo­gie wie Bit­coin und Ether. Kryp­to­wäh­run­gen sind aber kei­ne aus­ga­be­fä­hi­gen Wäh­run­gen. Wie eine Aktie ver­kör­pern Secu­ri­ty Token Ansprü­che auf eine Aus­zah­lung („zukünf­ti­ger Cash­flow“) an den Emit­ten­ten, die gesell­schafts­recht­lich oder ver­trags­recht­lich aus­ge­stal­tet sein kön­nen.

Was ist eine Block­chain?

Eine Block­chain ist eine öffent­lich zugäng­li­che und dezen­tra­le Daten­bank, die über das Inter­net ver­teilt wird. Sie führt öffent­lich Trans­ak­ti­ons­auf­zeich­nun­gen in kryp­to­gra­phi­scher Form. Trans­ak­tio­nen kön­nen mit auto­ma­ti­sier­ten Metho­den über ein Peer-to-Peer-Netz­werk von Com­pu­tern berech­net, veri­fi­ziert und auf­ge­zeich­net wer­den, so dass kein Zwi­schen­händ­ler oder Drit­ter zur Ver­wal­tung von Infor­ma­tio­nen erfor­der­lich ist.

Was ist ein Smart Con­tract?

Ein Smart Con­tract ist „ein com­pu­ter­ge­stütz­tes Trans­ak­ti­ons­pro­to­koll, das die Ver­trags­be­din­gun­gen eines Ver­trags aus­führt“. Ein Block­chain basier­ter Smart Con­tract ist für alle Benut­zer der Block­chain sicht­bar. Die­se Ver­trä­ge tre­ten bei bestimm­ten Ereig­nis­sen in Kraft und erfor­dern kei­ne Über­wa­chung durch Per­so­nen (wenn … dann … Funk­ti­on). Bei­spie­le für mög­li­che Smart Con­tract Anwen­dun­gen sind z. B. Lea­sing­ver­trä­ge, Grund­buch, Auk­tio­nen und das Auf­la­den von E‑Autos. Die Ethe­re­um Block­chain ver­fügt über ein Betriebs­sys­tem, das als EVM (Ethe­re­um Vir­tu­al Machi­ne) bezeich­net wird. Ethe­re­um Smart Con­tracts wer­den in der Skript­spra­che Soli­di­ty pro­gram­miert. Eine der Haupt­an­wen­dun­gen die­ser Tech­no­lo­gie ist der ERC20-Token.

Wer kann ein Inves­tor sein?

Ein­zel­per­so­nen, Unter­neh­men und Insti­tu­tio­nen kön­nen sich regis­trie­ren, um Inves­to­ren im Por­tal zu wer­den. Gemäß den gesetz­li­chen Anfor­de­run­gen (AML) und um die höchs­te Sicher­heit aller Teil­neh­mer zu gewähr­leis­ten, muss sich jeder Anle­ger einem Veri­fi­zie­rungs­pro­zess nach den Know Your Cus­to­mer Rules (KYC) unter­zie­hen, bevor er an STOs teil­neh­men darf.

 

Bit­te beach­ten Sie, dass wir aus auf­sichts­recht­li­chen Grün­den weder poli­tisch expo­nier­te Per­so­nen (PePs) noch Ein­zel­per­so­nen oder Unter­neh­men als Inves­to­ren aus fol­gen­den Län­dern akzep­tie­ren kön­nen:

 

> Sie­he auch EU-Sank­tio­nen: //eeas.europa.eu/headquarters/headquarters-homepage_de/8442/Consolidated%2520list%2520of%2520sanctions

Was ist eine poli­tisch expo­nier­te Per­son? (PEP)

Eine poli­tisch expo­nier­te Per­son (PEP) ist eine Per­son, die mit her­aus­ra­gen­den öffent­li­chen Funk­tio­nen betraut ist oder war, zu denen Fol­gen­des gehört:

 

1. Staats­chefs, Regie­rungs­chefs, Minis­ter und stell­ver­tre­ten­de oder stell­ver­tre­ten­de Minis­ter;

2. Mit­glie­der des Par­la­ments oder ähn­li­cher gesetz­ge­ben­der Kör­per­schaf­ten;

3. Mit­glie­der der Lei­tungs­or­ga­ne der poli­ti­schen Par­tei­en.

 

> Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zur Defi­ni­ti­on von PEPs fin­den Sie unter: //eur-lex.europa.eu/legal-content/EN/TXT/?uri=CELEX%3A32006L007070 

Muss ich ein akkreditierter/ qua­li­fi­zier­ter Anle­ger sein, um in ein Secu­ri­ty Token Offe­ring zu inves­tie­ren?

Nein, Sie müs­sen kein akkre­di­tier­ter / qua­li­fi­zier­ter Anle­ger sein. Pri­vat­in­ves­to­ren kön­nen auch an den über unser Por­tal ange­bo­te­nen Secu­ri­ty Token Offe­rings (STO) teil­neh­men.

Sind mei­ne per­sön­li­chen Daten sicher?

Alle Infor­ma­tio­nen, die Sie zum Abschluss des Veri­fi­ka­ti­ons­pro­zes­ses Ihrer Iden­ti­tät bereit­stel­len, wer­den jeder­zeit ver­trau­lich behan­delt und wer­den nur zu Com­pli­an­ce-Zwe­cken ver­wen­det. Wir spei­chern unse­re Daten unter voll­stän­di­ger Ein­hal­tung der EU-Daten­schutz­be­stim­mun­gen. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen fin­den Sie in unse­rer Daten­schutz­er­klä­rung. 

Kos­tet mich die Nut­zung des Por­tals von BMCP etwas?

Die Regis­trie­rung und die Nut­zung des Por­ta­les sind kos­ten­los. BMCP erhält vom jewei­li­gen Emit­ten­ten eine im Vor­aus ver­ein­bar­te Ver­gü­tung in Höhe von bis zu 5% des Emis­si­ons­vo­lu­mens.

Erhal­te ich mei­ner Regis­trie­rung eine Bestä­ti­gungs-Email?

Nach der Regis­trie­rung erhal­ten Sie eine Bestä­ti­gungs­mail mit einem Veri­fi­zie­rungs­link. Nach erfolg­rei­cher Veri­fi­zie­rung der Email-Adres­se, kön­nen Sie sich im Por­tal ein­log­gen.

Was ist mit der Sicher­heit von Secu­ri­ty Token, die ich im Por­tal gekauft habe?

Wir haben kei­nen Zugriff auf die Secu­ri­ty Token, die von Inves­to­ren über unser Por­tal erwor­ben wur­den. Als Inves­tor sind Sie für die Sicher­heit Ihrer in Ihrem Wal­let gespei­cher­ten Ver­mö­gens­wer­te ver­ant­wort­lich und kön­nen damit tun was Sie wol­len. Die Doku­men­ta­ti­on der Assets ist in der Block­chain hin­ter­legt.

Wie wird die Daten­si­cher­heit im Por­tal sicher­ge­stellt?

Wir neh­men das The­ma Daten­schutz sehr ernst. Wir behan­deln die ein­ge­reich­ten Doku­men­te mit strengs­ter Ver­trau­lich­keit. Ihre Doku­men­te wer­den nie­mals ohne vor­he­ri­ge Zustim­mung an Drit­te wei­ter­ge­ge­ben.

Unser Inves­ti­ti­ons­por­tal ist nach dem neu­es­ten Stand der Tech­nik auf­ge­setzt. Sämt­li­che Sicher­heits­ein­rich­tun­gen wer­den regel­mä­ßig über­prüft und gewar­tet.

Wir spei­chern unse­re Daten unter voll­stän­di­ger Ein­hal­tung der EU-Daten­schutz­be­stim­mun­gen. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen fin­den Sie in unse­rer Daten­schutz­er­klä­rung.

Was ist der Unter­schied zwi­schen der Fun­ding­schwel­le und dem Fun­dingli­mit?

Die Fun­ding­schwel­le ist jener Betrag, der inner­halb des Fun­ding­zeit­rau­mes erreicht wer­den muss, damit der STO zustan­de kommt. Wird die Fun­ding­schwel­le nicht erreicht, erhal­ten alle Inves­to­ren ihr inves­tier­tes Kapi­tal ohne jeden Abzug zurück. Das Fun­dingli­mit ist jener Betrag, der maxi­mal pro STO erreicht wer­den kann.

Was ist eine digi­ta­le Wal­let?

Eine digi­ta­le Wal­let ist eine elek­tro­ni­sche Ein­rich­tung, die es Ihnen ermög­licht, elek­tro­ni­sche Trans­ak­tio­nen durch­zu­füh­ren und digi­ta­le Secu­ri­ty- und Kryp­to­wäh­rungs­ein­hei­ten zu spei­chern.

Ein Bank­kon­to kann auch mit einer digi­ta­len Wal­let ver­knüpft wer­den.

Wel­che Art von Wal­let Adres­se benö­ti­ge ich für die Teil­nah­me an einem STO?

Für die Teil­nah­me an einem STO benö­ti­gen Sie eine ERC20-kom­pa­ti­ble Wal­let (z.B. imTo­ken; MyE­ther­Wal­let; Nano Led­ger S; Trezor etc.)

Wo sehe ich in wel­che Pro­jek­te ich schon inves­tiert habe?

Wenn Sie im Por­tal ein­ge­loggt sind, sehen Sie in Ihrem Dash­board unter “Tran­sac­tion Histo­ry” alle bis­her getä­tig­ten Inves­ti­tio­nen.

Ich kann mich nicht mehr ein­log­gen – was kann ich machen?

> Wen­den Sie sich an den Sup­port: support@blackmanta.capital

Ver­pflich­te ich mich mit der Anmel­dung zum Por­tal zu irgend­et­was?

Nein – Sie ver­pflich­ten sich zu nichts

Gibt es eine Kapi­tal- und Zins­ga­ran­tie?

Nein, es gibt kei­ne Kapi­tal- und Zins­ga­ran­tie.

Was bekom­me ich für mein Geld?

Als Inves­tor erhal­ten Sie Token. Die­se Token wer­den ent­we­der:

 

• nach Über­wei­sung des Invest­ment­be­tra­ges in Ihr Wal­let über­tra­gen, oder

• nach Über­schrei­ten der Fun­ding­schwel­le auf Ihr Wal­let über­tra­gen

 

Das ist abhän­gig vom jewei­li­gen Smart Con­tract. Die­se Infor­ma­ti­on ist in der Pro­jekt­be­schrei­bung nach­zu­le­sen.

Token ver­brie­fen Equi­ty- und/oder Pro­fit-Rights an den jewei­li­gen Pro­jek­ten. Beach­ten Sie in jedem Fall alle Infor­ma­tio­nen sowie die Risi­ko­hin­wei­se der jewei­li­gen Pro­jek­te.

Wie lan­ge bin ich an mei­ne Inves­ti­ti­on gebun­den?

Die Min­dest­lauf­zeit der Ver­an­la­gung ist im Kapi­tal­markt­pro­spekt oder im Smart Con­tract gere­gelt. In die­sem Zeit­raum (“Free­zing Peri­od”) kön­nen die Token nicht ver­kauft bzw. wei­ter­ge­ge­ben wer­den. Nach Ablauf die­ser Lauf­zeit ist ein Ver­kauf oder eine Wei­ter­ga­be der Token jeder­zeit mög­lich. Es gibt aber auch Pro­jekt-Token bei denen kei­ne Free­zing Time hin­ter­legt ist – die­se kön­nen bereits nach Errei­chen der Fun­ding­schwel­le ver­äu­ßert wer­den.

Kann ich mei­ne Betei­li­gung ver­kau­fen oder ver­schen­ken?

Prin­zi­pi­ell steht es Ihnen frei über Ihre Token zu ver­fü­gen. Im Fal­le einer Free­zing Peri­ode ist die Über­trag­bar­keit und Wei­ter­ga­be der Tokens jedoch für die ent­spre­chen­de Peri­ode gesperrt.

Wann bekom­me ich mei­ne Pro­fi­te aus­be­zahlt?

Die Pro­fit­zah­lun­gen erfol­gen so wie in der jewei­li­gen Pro­jekt­be­schrei­bung detail­liert erör­tert. Vor­aus­set­zung für Aus­zah­lung von Pro­fi­ten ist zumin­dest das Errei­chen der Fun­ding­schwel­le.

Wie funk­tio­niert die Aus­zah­lung der Pro­fi­te?

Die Pro­fit­zah­lun­gen erfol­gen so wie in der jewei­li­gen Pro­jekt­be­schrei­bung detail­liert erör­tert auf das hin­ter­leg­te FIAT-Kon­to bzw. Kryp­to-Wal­let.

Kön­nen ande­re User im Por­tal sehen ob bzw. wie viel ich inves­tiert habe?

Nein, ande­re User kön­nen Ihre Inves­ti­tio­nen nicht sehen.

Mit wel­chen Wäh­run­gen kann ich inves­tie­ren?

Sie kön­nen im Por­tal mit einer der fol­gen­den Wäh­run­gen inves­tie­ren:

 

• Kryp­to: ETH, BTC

• Fiat-Wäh­run­gen: Euro, Dol­lar

Wie viel muss ich min­des­tens inves­tie­ren?

Der Min­dest­in­vest­ment­be­trag ist für jedes Pro­jekt unter­schied­lich – es kann hier pau­schal kein Min­dest­be­trag genannt wer­den.

Wie kann ich Secu­ri­ty Token han­deln?

Ob Inves­to­ren in der Lage sind, ihre Secu­ri­ty Token zu han­deln oder zu über­tra­gen, hängt vom allei­ni­gen Ermes­sen des Unter­neh­mens ab, wel­ches die Token emit­tiert. Die Inves­to­ren wer­den vor der Inves­ti­ti­on in einen STO infor­miert, ob die Secu­ri­ty Token unmit­tel­bar nach dem STO über­trag­bar sein wer­den. 

 

Zum Sekun­där­markt­han­del ist anzu­mer­ken, dass es der­zeit kei­ne Bör­sen für Secu­ri­ty Token gibt. Die­se wer­den für das vier­te Quar­tal 2019 erwar­tet.

Sind Token und/oder Token-Divi­den­den steu­er­pflich­tig?

Die Aus­ge­stal­tung sol­cher Secu­ri­ty Token ähnelt somit jener von „klas­si­schen Wert­pa­pie­ren“, ins­be­son­de­re Anlei­hen oder Akti­en. Secu­ri­ty Token gel­ten daher häu­fig als über­trag­ba­re Wert­pa­pie­re im Sin­ne der meis­ten euro­päi­schen Kapi­tal­markt­ge­set­ze.

 

Das wür­de auch bedeu­ten, dass Secu­ri­ty Token auch steu­er­recht­lich als Wert­pa­pie­re zu behan­deln sind. Da Wert­pa­pie­re der Kapi­tal­ertrag­steu­er unter­lie­gen, unter­lie­gen Secu­ri­ty Token auch grund­sätz­lich der Kapi­tal­ertrag­steu­er. Da es kein ein­heit­li­ches euro­päi­sches Kapi­tal­markt­ge­setz gibt, wen­den Sie sich bit­te an einen Steu­er­be­ra­ter, um detail­lier­te Infor­ma­tio­nen über die Rechts­la­ge Ihres Lan­des zu erhal­ten. BMCP bie­tet kei­ne Steu­er- und / oder Rechts­be­ra­tung an.

Wor­auf ist bei der Besteue­rung zu ach­ten?

Vor dem Invest­ment wird jedem Inves­tor emp­foh­len, zur genau­en Erör­te­rung und Klä­rung steu­er­li­cher Fra­gen, ins­be­son­de­re auch in Hin­blick auf sei­ne per­sön­li­che steu­er­li­che Situa­ti­on, einen Steu­er­be­ra­ter sei­nes Ver­trau­ens zu kon­sul­tie­ren.

RISIKOHINWEIS: Was sind mei­ne Risi­ken als Inves­tor?

Mit Ihrer Betei­li­gung über das Por­tal haben Sie die Chan­ce, attrak­ti­ve Betei­li­gun­gen und/oder Pro­fi­te für Ihr ein­ge­setz­tes Kapi­tal zu erhal­ten. Damit ver­bun­den ist jedoch auch das Risi­ko des Total­aus­falls Ihres Invest­ments, da Pro­jek­te auch schei­tern kön­nen. Wir emp­feh­len, nur jenen Betrag zu inves­tie­ren, des­sen Ver­lust Sie sich finan­zi­ell leis­ten kön­nen. Wei­ters emp­feh­len wir Ihnen Ihr Invest­ment auf ver­schie­de­ne Pro­jek­te zu streu­en.

War­um soll­te ich als Unter­neh­mer toke­ni­sie­ren?

Nied­ri­ge Ein­tritts­schwel­le

• Nied­ri­ge­re Gebüh­ren

• Weni­ger Mit­tels­män­ner (Bro­ker, Invest­ment­ban­ken etc.)

• Deut­lich mehr Fle­xi­bi­li­tät in Bezug auf die Art und Wei­se, wie Sie Ihr Unter­neh­men tat­säch­lich füh­ren – ver­gleich­bar nur mit einem Pri­vat­un­ter­neh­men. 

 

Com­pli­an­ce ist pro­gram­mier­bar

• Über­tra­gungs­be­schrän­kun­gen, geo­gra­fi­sche Gren­zen, Free­zing Peri­oden und ande­re gesetz­li­che Anfor­de­run­gen kön­nen über Smart Con­tracts pro­gram­miert wer­den.

 

Erhö­hung der Liqui­di­tät

• Durch die Sen­kung der Min­dest­in­ves­ti­ti­ons­be­trä­ge wird mehr Liqui­di­tät auf den Markt kom­men, da mehr Inves­to­ren teil­neh­men kön­nen. 

 

Nicht an ein Land gebun­den

• Die Token-Stan­dards sind welt­weit ein­heit­lich, sodass Token welt­weit von Inves­to­ren ein­fach gekauft und gehan­delt wer­den kön­nen. Sie kön­nen auf einen grö­ße­ren Pool von Inves­to­ren zugrei­fen. 

 

Eigen­tums­an­tei­le

• Secu­ri­ty Token ermög­li­chen es, Ver­mö­gens­ge­gen­stän­de in klei­ne­re Ein­hei­ten auf­zu­tei­len.

 

Trans­pa­renz

• Block­chain bie­tet eine ein­heit­li­che Metho­de zur Über­prü­fung und Ver­fol­gung von Daten.

• Die Bericht­erstat­tung und Audi­tie­rung ist viel ein­fa­cher.

Wie kann sich ein Unter­neh­men bewer­ben, um ein STO im Por­tal durch­zu­füh­ren?

> Unter­neh­men, wel­che auch einen STO durch­füh­ren wol­len, kön­nen sich direkt auf unse­rer Web­sei­te per For­mu­lar vor­anmel­den: //blackmanta.capital/de/

Wel­che Unter­neh­men kön­nen im Por­tal gelis­tet wer­den?

Wenn Sie ein ein­ge­tra­ge­nes Unter­neh­men sind, kön­nen Sie sich regis­trie­ren und Ihr Ange­bot im Por­tal ein­stel­len. Es gibt drei Anfor­de­run­gen um gelis­tet zu wer­den: 

 

1. Ihr Unter­neh­men muss in einem Land mit einer sta­bi­len Rechts- und Gesell­schafts­struk­tur errich­tet sein,

2. sie dür­fen  nicht in den USA ansäs­sig sein, da wir auf­grund der regu­la­to­ri­schen Unsi­cher­heit vor­erst kei­ne US-Unter­neh­men unter­stüt­zen kön­nen, und

3. die Akti­vi­tä­ten Ihres Unter­neh­mens dür­fen nicht ille­gal oder unkon­zes­sio­niert sein. Dar­über hin­aus kann sich jedes Unter­neh­men am Por­tal regis­trie­ren und ihren Inves­to­ren Secu­ri­ty Token anbie­ten. 

 

Wir als Port­al­be­trei­ber füh­ren eine stan­dar­di­sier­te recht­li­che Prü­fung durch, aber die Busi­ness Due Dili­gence wird von den Inves­to­ren selbst durch­ge­führt.

Was ist der all­ge­mei­ne Zeit­rah­men für einen STO?

Das kann pau­schal nicht beant­wor­tet wer­den. Der Zeit­punkt für die Erst­emis­si­on kann von einem bis zu sechs Mona­ten dau­ern.

Wie funk­tio­niert die Zah­lungs­ab­wick­lung mit Kryp­to­wäh­run­gen?

Soll­ten Kryp­to­wäh­run­gen (wie Bit­coin o.ä.) als Zah­lungs­mit­tel vom Emit­ten­ten akzep­tiert wer­den (optio­nal), wer­den bei einem Invest­ment die­se Coins auf ein vom Emit­ten­ten gehal­te­nes Wal­let über­tra­gen. BMCP stellt weder eine Lösung zur Kon­ver­tie­rung in FIAT zur Ver­fü­gung, noch hält BMCP zu irgend­ei­nem Zeit­punkt FIAT oder Kryp­to­wäh­run­gen auf Namen und Rech­nung des Emit­ten­ten. 

 

BMCP erstellt weder für Emit­ten­ten noch für Inves­to­ren Wal­lets im Por­tal. Bei der Regis­trie­rung wer­den Emit­tent bzw. Inves­tor ange­wie­sen, eine Ethe­re­um Wal­let-Adres­se anzu­ge­ben, auf wel­che die Token bzw. der Invest­ment-Betrag über­tra­gen wer­den kön­nen. 

 

Sie als Inves­tor müs­sen ein eige­nes Wal­let auf der Ethe­re­um Block­chain gene­rie­ren. Sie sind sowohl für Ihren Pri­va­te Key wie auch für Ihren Public Key selbst ver­ant­wort­lich.

Wie funk­tio­niert die Zah­lungs­ab­wick­lung mit FIAT Wäh­rung?

Soll­te FIAT als Zah­lungs­mit­tel gewählt wor­den sein, ist ein vom Emit­ten­ten gehal­te­nes Bank­kon­to zu hin­ter­le­gen (“Pro­jekt­kon­to”). Über die­ses Pro­jekt­kon­to sol­len alle Token­käu­fe in FIAT abge­wi­ckelt wer­den. BMCP hat zu kei­nem Zeit­punkt Zugriff auf die­ses Pro­jekt­kon­to. 

 

Das Por­tal erhält ein Lese­recht für das Bank­kon­to, damit fol­gen­der Pro­zess (semi-) auto­ma­tisch abge­wi­ckelt wer­den kann:

 

1. Nach Aus­wahl der zu erwer­ben­den Token-Anzahl und des Invest­ment-Betrags, erhält der Inves­tor eine ein­ma­li­ge Refe­renz­num­mer für die zu täti­gen­de Trans­ak­ti­on. 

2. IBAN Kon­to­num­mer des jewei­li­gen Pro­jekt­kon­tos wird Inves­to­ren nach Aus­wahl des Zah­lungs­mit­tels ange­zeigt.

3. Die­se Refe­renz­num­mer wird vom Sys­tem auto­ma­tisch gene­riert und ist den jewei­li­gen Token kon­kret zuge­wie­sen. 

4. Inves­tor tätigt Über­wei­sung von sei­nem jewei­li­gen Kon­to mit gewähl­ten Invest­ment-Betrag und der Refe­renz­num­mer als Zah­lungs­re­fe­renz.

5. Zah­lungs­ein­gang auf Kon­to des Emit­ten­ten. Durch die Schnitt­stel­le zwi­schen Kon­to und Por­tal und den damit ver­bun­de­nen Lese­rech­ten, kön­nen Refe­renz­num­mer, Invest­ment-Betrag und Token-Anzahl dem jewei­li­gen Inves­tor zuge­wie­sen wer­den. 

6. Die jewei­li­gen Token-Anzahl wird bereit­ge­s­telt und auf das ent­spre­chen­de Wal­let des Inves­tors über­tra­gen. 

Kann ich auch mit Kre­dit­kar­te inves­tie­ren?

Nein, Inves­ti­tio­nen kön­nen nur  per Über­wei­sung von Ihrem FIAT- oder Kryp­to-Kon­to vor­ge­nom­men wer­den.

Was ist KYC/Identitätsverifizierung?

Know Your Cus­to­mer (KYC) ist ein Iden­ti­täts­ve­ri­fi­ka­ti­ons­pro­zess, bei dem wir die recht­li­che Iden­ti­tät unse­rer Kun­den über­prü­fen. Nach EU-Vor­schrift sind wir ver­pflich­tet, die Iden­ti­tät jedes Inves­tors und Unter­neh­mens im Por­tal zu über­prü­fen. Unab­hän­gig davon, ob Sie eine natür­li­che Per­son sind oder eine Gesell­schaft ver­tre­ten, müs­sen Sie unse­ren Veri­fi­zie­rungs­pro­zess bestehen, um Inves­ti­tio­nen im Por­tal zu täti­gen.

 

Gemäß den gesetz­li­chen Bestim­mun­gen füh­ren wir eine Auf­zeich­nung der Kun­den­da­ten und füh­ren Kon­trol­len durch, um betrü­ge­ri­sche Akti­vi­tä­ten zu ver­hin­dern.

War­um muss ich zuerst den Know Your Cus­to­mer (KYC) Pro­zess durch­lau­fen, bevor ich inves­tie­ren kann?

Wir sind gesetz­lich dazu ver­pflich­tet, Ihre Iden­ti­tät fest­zu­stel­len. Das funk­tio­niert nur, indem jede Per­son, egal ob natür­li­che oder juris­ti­sche, unse­ren KYC-Pro­zess durch­läuft. Die­ser Frei­ga­be­pro­zess kann unter Umstän­den meh­re­re Stun­den in Anspruch neh­men, ins­be­son­de­re an Wochen­en­den oder Fei­er­ta­gen.

War­um muss ich mei­ne Doku­men­te hoch­la­den?

Die Veri­fi­zie­rung jeder Per­son (natür­lich oder juris­tisch) erfolgt durch unse­ren Know Your Cus­to­mer (KYC) Dienst­leis­ter anhand Ihrer Doku­men­te. Wir sind gesetz­lich dazu ver­pflich­tet die­sen Pro­zess durch­zu­füh­ren, um die Rege­lun­gen zur Geld­wä­sche- und Ter­ro­ris­mus­fi­nan­zie­rung ein­zu­hal­ten.

Muss ich den Know Your Cus­to­mer (KYC) Pro­zess durch­lau­fen, bevor ich mich ent­schie­den habe, ob ich über­haupt inves­tie­ren will?

Nein, Sie kön­nen sich zuerst alle Pro­jek­te anse­hen und erst nach Ihrer Ent­schei­dung inves­tie­ren zu wol­len muss der KYC Pro­zess gestar­tet wer­den.

War­um muss ich als Inves­tor frei­ge­schal­ten wer­den?

Sie kön­nen erst in Pro­jek­te inves­tie­ren, sobald Ihre Iden­ti­tät durch unse­ren Know Your Cus­to­mer (KYC) Dienst­leis­ter anhand Ihrer Doku­men­te über­prüft wur­de.

War­um muss ich das Inves­to­ren­pro­fil aus­fül­len?

Als poten­ti­el­ler Inves­tor müs­sen Sie ein Inves­to­ren­pro­fil aus­fül­len, damit wir Sie ent­we­der als Pro­fes­sio­nel­len Inves­tor oder als Pri­vat-Inves­tor ein­stu­fen kön­nen.

 

Wenn Sie ein Pri­vat-Inves­tor sind, müs­sen Sie zusätz­lich einen Ange­mes­sen­heits­test durch­lau­fen, damit wir beur­tei­len kön­nen, ob und wel­che Pro­duk­te für Sie geeig­net sind. Dies ist not­wen­dig, damit Sie in ver­schie­de­ne Finanz­pro­duk­te über das Por­tal inves­tie­ren kön­nen.

 

Wenn das Ergeb­nis des Ange­mes­sen­heits­tests ergibt, dass Sie für ein Invest­ment in ein Finanz­pro­dukt nicht geeig­net sind, kön­nen Sie grund­sätz­lich nicht in die von uns ange­bo­te­nen Finanz­pro­duk­te inves­tie­ren. Jedoch kön­nen Sie aus­drück­lich auf eine Invest­ment­mög­lich­keit bestehen, sofern Sie bestä­ti­gen, dass Sie das Risi­ko, wel­ches mit die­sen Finanz­pro­duk­ten ver­bun­den ist, ver­stan­den und bestä­tigt haben.

Kann ich den Know Your Cus­to­mer (KYC) Pro­zess auch mit dem Mobil­te­le­fon durch­füh­ren?

Noch nicht – zur Zeit kön­nen Sie den Know Your Cus­to­mer (KYC) Pro­zess nur mit Lap­top oder PC machen. Vor­aus­set­zung hier­für sind Mikro­fon und Web­cam.

Wel­che Daten muss ich als natür­li­che Per­son beim KYC (Know your Cus­to­mer) Pro­zess bekannt geben?

Sobald Sie Ihr Kon­to erstellt haben und inves­tie­ren möch­ten, wer­den Sie auf­ge­for­dert, Ihre Iden­ti­tät veri­fi­zie­ren zu las­sen. Im ers­ten Schritt wer­den Sie auf­ge­for­dert, Ihre per­sön­li­chen Infor­ma­tio­nen anzu­ge­ben, wie:

 

• Vor- und Nach­na­me 

• Geburts­da­tum

• Geschlecht

• Tele­fon­num­mer

• Staats­bür­ger­schaft

• Wohn­adres­se

• Iden­ti­täts­nach­weis (amt­li­cher Licht­bild­aus­weis)

• Sel­fie mit einem sol­chen Iden­ti­täts­nach­weis

• Ethe­re­um-Wal­let Adres­se

 

Es ist wich­tig, dass Sie ech­te Daten ange­ben, da dies ansons­ten recht­li­che Kon­se­quen­zen haben kann.

Wel­che Daten muss ich als juris­ti­sche Per­son beim Know Your Cus­to­mer (KYC) Pro­zess bekannt geben?

Sobald Sie Ihr Kon­to erstellt haben und inves­tie­ren möch­ten, wer­den Sie auf­ge­for­dert, Ihre Iden­ti­tät veri­fi­zie­ren zu las­sen. Im ers­ten Schritt wer­den Sie auf­ge­for­dert, detail­lier­te Infor­ma­tio­nen anzu­ge­ben, wie:

 

• Name des Unter­neh­mens

• Fir­ma

• Regis­trie­rungs­num­mer

• Ver­tre­tungs­be­fug­te® Geschäfts­füh­rer

• Clas­si­fi­ca­ti­on (Govern­men­tal, Finan­cial, Non-Finan­cial, Public, Non-Public, Other)

• Bran­che (optio­nal)

• Legal iden­ti­ty iden­ti­fier (optio­nal – fin­det nur bei Fonds Anwen­dung)

• Office Email

• Sitz­staat des Unter­neh­mens

• PLZ

• Stadt

• Stra­ße

• Sta­te & Pro­vin­ce (optio­nal)

 

Zusätz­lich wer­den die glei­chen Daten wie bei natür­li­chen Per­so­nen abge­fragt, erwei­tert um:

 

• Bestä­ti­gung den KYC Pro­zess im Namen der Fir­ma täti­gen zu dür­fen;

• E‑Mail der ver­tre­tungs­be­fug­ten Per­son und sei­ne genaue Posi­ti­on im Unter­neh­men;

• Optio­nal: Nach­weis der Auto­ri­sie­rung (z.B. im Fall von Voll­mach­ten).

Liegt eine Beauf­sich­ti­gung durch die Finanz­markt­auf­sicht vor?

Die BMCP GmbH ist ein Finanz­dienst­leis­tungs­in­sti­tut nach § 1 Abs. 1 BGB. 1a Satz 2 Nr. 1 KWG (Kre­dit­we­sen­ge­setz), regu­liert durch die Bun­des­an­stalt für Finanz­dienst­leis­tungs­auf­sicht (BaFin). Dies, um regu­lier­te Finanz­dienst­leis­tun­gen (Wert­pa­pier­ver­mitt­lung & Abschluss­ver­mitt­lung) unter Ver­wen­dung der Block­chain-Tech­no­lo­gie nach dem MiFID II-Regime anzu­bie­ten.

 

Die Auf­sicht über ein­zel­ne Wert­pa­pier-Token-Ange­bo­te rich­tet sich nach der Recht­spre­chung und dem Geschäfts­sitz des jewei­li­gen Emit­ten­ten sowie der Struk­tur des jewei­li­gen Wert­pa­pier-Token-Ange­bots.

Habe ich ein Rück­tritts­recht?

In der Regel gibt es kein ordent­li­ches Rück­tritts­recht bei toke­ni­sier­ten Wert­pa­pie­ren. Dies vari­iert jedoch abhän­gig vom Token­of­fe­ring und obliegt dem Emit­ten­ten.

Wer haf­tet für die Aus­ga­be von Token?

Für die Aus­ga­be der Token haf­tet aus­schließ­lich das Unter­neh­men, das den STO durch­führt.

Fin­det eine Anla­ge­be­ra­tung statt?

Nein, es fin­det kei­ne Anla­ge­be­ra­tung statt.

Was ist ein Kapi­tal­markt­pro­spekt?

Ein Kapi­tal­markt­pro­spekt ist ein Doku­ment, das alle Infor­ma­tio­nen ent­hal­ten muss, die es dem Inves­tor ermög­li­chen, ein grund­le­gen­des Bild sowohl des Emit­ten­ten als auch sei­ner öffent­lich ange­bo­te­nen Wert­pa­pie­re oder Anla­gen zu erstel­len. Bei einem öffent­lich ange­bo­te­nen Pro­dukt han­delt es sich um ein Pro­dukt, bei dem aus­rei­chen­de Infor­ma­tio­nen über die Ange­bots­be­din­gun­gen bekannt sind, damit ein Inves­tor ent­schei­den kann, ob er die­se Wert­pa­pie­re oder Anla­gen kau­fen oder zeich­nen möch­te.

Wann brau­che ich ein Kapi­tal­markt­pro­spekt?

Je nach Rechts­ord­nung des Emit­ten­ten und Art und Umfang des Ange­bots von Wert­pa­pie­ren und Anla­gen gel­ten unter­schied­li­che Bestim­mun­gen, inwie­weit die Ver­pflich­tung zur Ver­öf­fent­li­chung eines Pro­spekts erfüllt sein muss.

 

> Wei­te­re und detail­lier­te Infor­ma­tio­nen fin­den Sie unter: //eur-lex.europa.eu/legal-content/EN/TXT/?uri=CELEX%3A32017R1129

War­um gibt es kein White Paper?

Ein White­pa­per ist eine Zusam­men­fas­sung, wel­cher die Leser über ein kom­ple­xes The­ma infor­miert, das häu­fig dazu ver­wen­det wird, die Phi­lo­so­phie eines Unter­neh­mens zu ver­mit­teln und poten­zi­el­le Kun­den zu über­zeu­gen. Da auf unse­rem Por­tal der Emit­tent dem poten­zi­el­len Inves­tor im regu­lier­ten Rah­men ein Invest­ment Memo­ran­dum oder einen Kapi­tal­markt­pro­spekt zur Ver­fü­gung stel­len muss, ist kein White Paper erfor­der­lich.

Was ist ein Invest­ment Memo­ran­dum?

Ein Invest­ment Memo­ran­dum infor­miert Inves­to­ren über die Bedin­gun­gen und Kon­di­tio­nen eines Inves­ti­ti­ons­an­ge­bots. Es ent­hält umfas­sen­de Infor­ma­tio­nen über das Unter­neh­men, das Pro­dukt und das Ange­bot selbst. Das Doku­ment infor­miert alle Inves­to­ren auch über die Risi­ken des Invest­ments. Ein Invest­ment Memo­ran­dum muss im Gegen­satz zu einem Kapi­tal­markt­pro­spekt nicht bei der BaFin (Deutsch­land) oder der FMA (Öster­reich) ein­ge­reicht wer­den.